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"Die Gefahr kommt aus der Mitte" - Impfgegner verhindern die Ausrottung der Masern

WIEN. (hpd) Im Osten Österreichs sind mindestens 34 Menschen an Masern erkrankt. Die Epidemie wütet vorwiegend in alternativen Privatbildungseinrichtungen. Mehrere Eltern hatten ihre Kinder nicht impfen lassen. Erkrankt sind auch mehrere Erwachsene. Ein Kommentar von Christoph Baumgarten.
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Dass Masernepidemien in Österreich und Deutschland regelmäßig ausbrechen, ist sichtbarer Auswuchs des Esoterik- und Alternativ"medizin"-Wahns eines guten Teils der Mittelschicht. Dieses Milieu fühlt sich politisch entmündigt, sieht sich vom sozialen Abstieg bedroht und versucht alles, sich gegen "die da unten" abzugrenzen. Denen man gleichzeitig, ganz paternalistisch, helfen will.
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Jegliche noch so abstruse Meinung profilierungssüchtiger (Pseudo)-Wissenschaftler, jede noch so offensichtliche Einbildung sich im Besitze höherer Wahrheiten (oder jahrtausendealter Weisheiten) wähnender geistig Verwirrter oder kognitiv Überforderter muss als gleichwertig mit wissenschaftlichen Erkenntnissen angesehen werden, will man sich nicht dem Vorwurf der Intoleranz und des Dogmatismus aussetzen.
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Diese Geisteshaltung erhebt den Anspruch, gleichberechtigt auf Unis unterrichtet zu werden. Ob Rudolf Steiner seine Anthroposophie ohne auch nur den Hauch von Ironie zur "Geisteswissenschaft" deklarierte oder die Homöopathen unter der Leitung einer Wunderheilerin, pardon: Heilpraktikerin, in Traunstein einen "Master of Science" verleihen wollen – stets geht es darum, sich die Anerkennung der Wissenschaft zu erzwingen. Zum Preis der Entwertung jeglicher wissenschaftlicher Ausbildung.

Das ist mittlerweile zur realen Gefahr geworden. Hogwarts an der Oder, das könnte bald der Regelfall an Unis werden.
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http://hpd.de/node/17759

Christlich-abendländische Kultur - Eine Legende

Lesung mit Rolf Bergmeier im gbs-Forum in Oberwesel

In vielen politischen Debatten spielt das Schlagwort vom "Christlichen Abendland" eine Rolle. Insbesondere wenn einer konservativen Begründung der europäischen Kultur und Identität das Wort geredet werden soll, wird der Begriff ins Feld geführt. Der Historiker Rolf Bergmeier nimmt sich der Frage nach dem geschichtlichen Kern der Vorstellung eines christlischen Europas an und zeigt, dass das "Abendland" keineswegs nur christliche Wurzeln hat und der Beitrag des Christentums zu heute aktzeptierten Werten eher gering anzusetzen ist.

http://www.giordano-bruno-stiftung.de/termine?action=cal&id=833&tab=cal_...

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Heiden beklagen Unterwanderung von Weihnachten durch Erlöserreligion aus Nahost

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Astrologie - ein ganz normaler, seriöser Beruf?

Das "Schweizerische Dienstleistungszentrum Berufsbildung, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung SDBB", eine im Bereich der Berufsbildung und der Berufsberatung tätige Fachinstitution der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), vermittelt auf seiner Website eine gelinde gesagt sehr schräge Vorstellung vom Beruf des Astrologen.

Weiter bei Oliver Bendel.

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Das ist Deutschland hier - und nicht Christland!

Der Koalitionsvertrag steht seit heute. Die Regierung dieses Landes konstituiert sich hierdurch. Dieses Land heißt "Deutschland", also das Land der Deutschen. Aller Deutschen, egal welcher Partei sie angehören, welcher Weltanschauung oder Religion, welchem Geschlecht, welcher sexuellen Orientierung, egal woher sie kommen, ob reich, ob arm, usw. Es ist also insbesondere nicht das Land der Christen, ist nicht "Christland", nein, die Humanisten, Atheisten, Agnostiker, Freidenker, Aufklärer, nicht-christlichen Religiösen usw. gehören gleichberechtigt ebenfalls dazu.

Nachtrag 17.12.13:
Anlässlich der heutigen Vereidigung der neuen Regierung hat Bernd Vowinkel auf hpd.de den Koalitionsvertrag noch ausführlicher "gewürdigt", siehe http://hpd.de/node/17429

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Homöopathie-PR im Kindergarten? Ein offener Brief.

Artikel auf scienceblogs.de

[...]
Entgegen landläufiger Meinung ist Homöopathie nicht grundsätzlich eine harmlose medizinische Modeerscheinung, für die aus diesem Grunde keine Werbebeschränkungen gelten sollten. Homöopathie beruht auf veralteten, transrealen Vorstellungen, die religiösen Dogmen gleichen. Ihr die gleiche Kausalität, den gleichen Stellenwert wie den sonst gültigen medizinischen Erkenntnissen zuzuerkennen ist fatal.

So birgt die Anwendung der Homöopathie mannigfache indirekte Gefahren. Der unbedingte vernunftferne Glaube an die nebenwirkungsfreie Wirkung der Homöopathie und die geschürte Angst vor konventioneller Medizin und Medikamenten verführt oft genug, notwendige Behandlungen zu unterlassen. Warum sollte man sich konventionell medizinisch behandeln lassen, wenn es doch eine angeblich bestens wirksame und sanfte Alternative gibt? Durch dieses irrationale Verhalten müssen immer wieder Kinder unnötigerweise Schmerzen und Leid erdulden. Sie können sich dagegen nicht wehren, und nicht selten kommt es zu bleibenden Schäden. Davon erfährt man nichts. In die Medien kommen nur diesbezügliche tödliche Zwischenfälle.
[...]

http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2013/11/07/homoopathie-pr-im-kin...

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Planungen für das Konziljubiläumsprogramm

Konstanzer RheintorturmKONSTANZ. (hpd) Die Linke Liste Konstanz hat einen offenen Brief veröffentlicht, mit dem sie die Planungen der Stadt zum Programm des Konziljubiläums kritisiert. Allerdings macht sie auch konkrete Vorschläge für säkulare Veranstaltungen im Rahmen dieses für die Stadt wichtigen Ereignisses.

Der hpd dokumentiert den offenen Brief hier auszugsweise:
[...]
Weitere interessante Diskussionsforen könnten unserer Meinung nach sein, um nur einige wenige zu nennen: Sollten die Staatsleistungen an die Kirchen nicht endlich eingestellt werden? Ist die angebliche Trennung von Staat und Kirche nicht eher hehrer Wunsch als Realität? Wie lange will die Katholische Kirche noch am Zölibat festhalten? Wie steht es um die Arbeitnehmerrechte in kirchlichen Einrichtungen? Brauchen wir noch Militärpfarrer? Wie geht die Katholische Kirche mit Frauen um, deren Kinder von Geistlichen gezeugt wurden? Wie steht es um die Finanzen der großen Amtskirchen? Oder, passend zum geplanten "2017 - Jahr der Religion": Warum treibt es immer mehr Gläubige in evangelikale Erweckungskreise mit sektoidem Charakter und die Kirchen leeren sich? Was veranlasst immer mehr Menschen, sich totalitären Glaubensgemeinschaften auszuliefern? Wie ist der ungebrochene Esoterik-Boom einzuschätzen? Aber auch: Was wuchert im fundamentalistischen Gestrüpp der Katholischen Kirche – Beispiel Opus Dei, Opus Angelorum, Pius-Brüderschaft, Katholische Pfadfinderschaft Europas und vielen anderen Gruppierungen dieser Art? Was konkret fordert die bundesweite Initiative "Kirche von unten"? Die Auflistung ließe sich beliebig fortsetzen – Der Massenmord an sogenannten Hexen – Das blutige Zeitalter der Inquisition – Die auch von den Kirchen gesteuerten Juden-Pogrome – Der lukrative Ablasshandel – Das Zusammenspiel von weltlicher und kirchlicher Macht und damit einhergehend die Unterdrückung und Ausbeutung ganzer Erdteile und großer Bevölkerungsschichten – Die Entwicklung rebellischer Ordensgemeinschaften am Beispiel der Beginen uswusf...
[...]

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Wie reich sind Deutschlands Kirchen? - Grobe Verfälschung der Tatsachen beim Mittagsmagazin

Sehr geehrte Damen und Herren,

unter dem Titel "Wie reich sind Deutschlands Kirchen?" (http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/mittagsmagazin/...) schreiben Sie:

Der Unterhalt von kirchlichen Kindergärten, Altenheimen oder Krankenhäusern wird teilweise aus Kirchensteuereinnahmen bezahlt. Doch auch da spart die Kirche immer mehr, so die Recherchen der Journalistin Eva Müller. Oft springen dann die Städte und Gemeinden ein.

Das ist eine grobe Verfälschung der Tatsachen!

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Jetzt reichts! Warum nicht einen Bischofssitz einsparen?

An die Stuttgarter Zeitung und den Focus.
Von Werner Koch.

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,

die reichen Großkirchen in Deutschland fallen wieder einmal auf, dieses Mal durch Missstände und die Maßlosigkeit eines einzelnen Bischofs.

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