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Zitat der Woche

"Ich bin weder schwul noch Kardinal. Doch fällt es mir ungleich leichter, Schwule und Lesben zu lieben als Kardinäle."
Horst Herrmann, auf hpd.

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Religionsgemeinschaften sind nicht geeignet, Kindergärten zu betreiben.

[...]
Wir hatten uns naiverweise vorgestellt, dass im Kindergarten Werte wie Nächstenliebe, Respekt und Menschlichkeit vorgelebt würden. So ist es leider nicht.
Vor zwei Jahren kam unser Sohn, damals vier Jahre alt, nach Hause und es entstand folgender Dialog:

Unser Sohn: "Gell, Findus (unsere Katze) darf man nicht ans Kreuz nageln."
Wir erschrocken: "Nein!"
Unser Sohn: "Nur Jesus?"
Wir etwas überfordert: "Hm."
Unser Sohn sehr kompetent und die Situation rettend: "Gell, solche Geschichten darf man sich nicht ausdenken… nur schöne."
Wir erleichtert: "Ja!"
[...]

Worin liegt die "religiöse Indoktrination"? Meines Erachtens ist der Kern, dass eine an sich schreckliche Geschichte (Kreuzigung) zu einer verwerflichen Aufforderung (bedingungslose Unterordnung - denn nur wer den Mist glaubt, kommt in den Himmel) benutzt wird. An dieses Gesamtbild gewöhnen sich die Opfer dann und verinnerlichen es so, dass sie am Ende eine "frohe Botschaft" zu erkennen wähnen, die darin aber nicht liegt. Das Kind war in diesem Fall in der Lage, das Perfide zu durchschauen - "solche Geschichten darf man sich nicht ausdenken" (wie wunderschön und wie wahr!).

Man darf für es hoffen, dass ihm diese Fähigkeit erhalten und die Gewöhnung ausbleibt.

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Kampf der Ideen

Mit Luftschlägen, Drohnen oder Bodentruppen allein lässt sich der Islamismus nicht besiegen.
Wie im Kalten Krieg müssen wir ihm eine alternative Vision entgegenstellen.

Die niederländisch-somalische Intellektuelle Ayaan Hirsi Ali schreibt in der WELT:

"Jahrelang haben wir für Kriege gegen 'Terror' und 'Extremismus' Billionen ausgegeben. Diese wären weitaus besser investiert worden, um muslimische Dissidenten zu schützen und ihnen die Plattformen und Ressourcen zu bieten, um dem gewaltigen Netzwerk der islamischen Zentren, Koranschulen und Moscheen, den Hauptverantwortlichen für die Ausbreitung der gefährlichsten Formen des Islamismus, etwas entgegenzusetzen."
[...]
"Im Kalten Krieg feierte der Westen Dissidenten wie Alexander Solschenizyn, Andrej Sacharow und Vaclav Havel für ihren Mut, dem Sowjetsystem von innen her die Stirn zu bieten. Heute stellen viele Dissidenten – ehemalige Muslime und Reformer – den Islam infrage, werden aber im Westen entweder ignoriert oder als "nicht repräsentativ" abgetan – ein schwerer Fehler. Reformer wie Tawfik Hamid, Irshad Manji, Asra Nomani, Maajid Nawaz, Zuhdi Jasser, Bassam Tibi, Saleem Ahmed, Yunis Qandil, Hamed Abdel-Samad, Seyran Ates, Necla Kelek und viele andere brauchen Unterstützung und Schutz. Sie sollten so bekannt sein wie einst Solschenizyn, Sacharow und Havel in den 1980er-Jahren – und auch so wie Locke und Voltaire in einer Zeit, in welcher der Westen selbst Freidenker brauchte."

Weiterlesen in der WELT

Bericht: Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters in Templin

Baden-Württemberg: Religiöse Werbung im öffentlichen Dienst

Der Gideonbund erhielt die Erlaubnis, bei der Polizeidirektion Friedrichshafen Bibeln zu verteilen.

Artikel der Wochenzeitung Kontext: http://www.kontextwochenzeitung.de/gesellschaft/205/bibelfreie-zone-2772...
Artikel im Südkurier: http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshaf...
Petition beim Landtag BaWü: http://blogger.riehle-dennis.de/petition-an-den-landtag-von-baden-wuertt...

Bitte unterstützt die Petition!

Petition 56759: Streichung des Blasphemie-Paragraphen (ja, so was gibt es immer noch...)

Besonderer Teil des Strafgesetzbuches - Streichung des § 166 Strafgesetzbuch (Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen) vom 08.01.2015

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Strafvorschrift über Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgemeinschaften und Weltanschauungsvereinigungen ersatzlos gestrichen wird.

Begründung
Nach § 166 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. In der Praxis hat dieser Paragraph zu einer völligen Verkehrung des Täter-Opfer-Verhältnisses geführt, in deren Folge namhafte Künstler wie Kurt Tucholsky oder George Grosz gemaßregelt wurden. Dabei wurde der öffentliche Friede niemals durch kritische Kunst bedroht, sondern durch religiöse oder politische Fanatiker, die nicht in der Lage waren, die künstlerische Infragestellung ihrer Weltanschauung rational zu verarbeiten.

Während aufgeklärte Gläubige keine Probleme mit satirischer Kunst haben und somit einen besonderen Glaubensschutz gar nicht benötigen, berufen sich religiöse Fundamentalisten seit Jahrzehnten immer wieder auf § 166 StGB, um die Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit einzuschränken. Die hier zum Vorschein kommende Kritikunfähigkeit sollte vom Gesetzgeber nicht zusätzlich befördert werden. Borniertheit, Intoleranz und Humorlosigkeit sind keine Rechtsgüter, die unter Schutz gestellt werden sollten. Vielmehr sollte der Staat den Freiraum für kritische und vor allem satirische Kunst erweitern und Künstlerinnen und Künstler in ihrer wichtigen kulturellen Aufgabe bestärken, althergebrachte Sichtweisen gegen den Strich zu bürsten.

Mit der Streichung von § 166 StGB käme der deutsche Staat auch einer wichtigen Forderung des UN-Menschenrechtskomitees nach. Dieses erklärte nämlich 2011, dass „Verbote von Darstellungen mangelnden Respekts vor einer Religion oder anderen Glaubenssystemen, einschließlich Blasphemiegesetzen, mit dem Vertrag [gemeint ist der „Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte“, ICCPR] inkompatibel“ seien [Human Rights Committee: General comment No. 34, CCPR/C/GC/34, §48].

Nicht zuletzt wäre die überfällige Abschaffung des „mittelalterlichen Diktaturparagraphen“ (Kurt Tucholsky) auch eine angemessene rechtsstaatliche Reaktion auf die Einschüchterungsversuche militanter Islamisten („Karikaturenstreit“ von 2006, Attentat auf das französische Satiremagazin „Charlie Hebdo“ vom Januar 2015). Denn mit einer ersatzlosen Streichung von § 166 StGB würde der Gesetzgeber unmissverständlich klarstellen, dass der Freiheit der Kunst in einer modernen offenen Gesellschaft höheres Gewicht beizumessen ist als den „verletzten Gefühlen“ religiöser Fundamentalisten.

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2015/_01/_08/Petiti...

Jesus Charlie

Nein, ihr seid nicht Charlie.
Aber auch so was von gar nicht. ;-)

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Je suis Charlie

Vous ne pouvez que perdre.
Ihr könnt nur verlieren.

Loosers.

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Ortsschild für Kirche des FSM genehmigt und aufgestellt!

WIR GRATULIIIIIIEREN! Leute, seid ihr gut!

http://pastafari.psag.net/index.php?artnr=55183397

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